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Machinarium

1 November 2009 11,340 Comments

machinarium_box_smallSchon Monate bevor das Spiel in den Handel kam, erhielt es eine Auszeichnung: Auf dem Independent Games Festival 2009 erntete Machinarium den Preis in der Kategorie “Excellence in Visual Art”. Es stimmt, die liebevolle Grafik sieht wirklich schön aus – und das, obwohl das Spiel komplett in Adobe Flash realisiert wurde! Aber das ungewöhnliche Adventure überzeugt auch mit inneren Werten: Es beginnt wortlos und endet auch so – Sprachausgabe findet sich im gesamten Spiel nicht, der Spieler soll selbst herausfinden, was er zu tun hat. Die Handlung setzt auf einer mit Schrott übersäten Welt ein, in der scheinbar nur Roboter existieren – selbst die Tiere bestehen aus Blech und Schrauben. Ein kleiner, namenloser Roboter erwacht dort in einem Schutthaufen – er ist der unscheinbare Held in Machinarium. Ungewöhnlich: Er kann nur die Objekte beeinflussen, die sich in seiner unmittelbaren Nähe befinden – das ist etwas unkomfortabel, da man den Helden so immer erst zu einem Hotspot führen muss, bevor man etwas ausprobieren kann.

Plan- und ahnungslos arbeitet man sich mit seinem kleinen Roboter von einem wunderhübsch gemalten Bildschirm zum nächsten. Wir finden das Game verdammt tricky und hat Suchtpotenzial hoch 10! Jeder Euro oder Dollar ist da verdammt gut investiert…

Preis: ca. 18 Euro
Plattformen: OS X, Linux, Windows
Erhaeltlich: www.machinarium.com

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